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| [April 2009] | ||||||||
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23,22 km 1:32 h Ø 14,64 km/h 410 Höhenmeter
Der Thunder Mountain Trail ist ein absoluter Klassiker unter den Mountain Bike Trails und steht schon lange auf meiner Wunschliste ganz oben - so richtig geklappt hat es aber leider auch diesmal nicht, denn der Trail befindet sich auf über 2000 Metern Höhe und Anfang April liegt in dieser Gegend meist noch zu viel Schnee. Das war mir zwar schon im Vorhinein klar gewesen, aber probieren wollte ich es auf jeden Fall einmal. Da mir auf Nachfrage im Ruby´s Inn und beim Mountain-Bike Verleih nicht klar gesagt werden konnte, ob der Trail offen ist, fuhr ich eben zum Trailhead und probierte es einfach aus. Der Trail verläuft südlich der Straße, die durch den Red Canyon westlich des Bryce N.P. führt, man kann also am oberen Ende (am Coyote Hollow Trailhead bei N 37°42.156' W 112°16.758') oder am unteren Ende (am Parkplatz direkt an der Einfahrt in den Red Canyon bei N 37°44.595' W 112°19.747') starten. Das Ganze kann man dann zu einem Loop kombinieren, indem man den asphaltieren Fahrradweg nutzt, der neben der Straße durch den Red Canyon führt, und kommt so auf eine Tour von etwa 24km. Wer die Gegend kennt, weiß, was einen hier erwartet - der Red Canyon ähnelt dem Bryce Canyon und besteht aus dem gleichen gelb-roten Gestein, nur nicht mit ganz so vielen Türmchen wie im Bryce. Und der Thunder Mountain Trail führt mitten hindurch durch diese Wunderlandschaft, auf schmalem Singletrail über Bergrücken und durch Canyons hindurch. Ein Traum für Mountain Biker! Das Wetter war zwar prächtig und die Sonne schien, doch es blies ein eisiger Wind, ohne den es sicher an die 15 Grad gewesen wären, doch die Fühltemperatur war deutlich geringer. Doch da ich am unteren Trailhead startete, da ich hier weniger Schnee vermutete, ging es erstmal bergauf, und mir wurde schnell warm. Zuerst führt der Trail hier durch den Wald, bis dann der Weg links hinein zwischen die roten Hügel führt. Der Boden war zwar schneefrei, doch an vielen Stellen noch sehr feucht und matschig. Dennoch kam ich recht gut bis zum Abzweig, dann wurde es jedoch schwierig. Wo der Trail an der Südseite der Hügel entlang führt, war er gut befahrbar, schneefrei und trocken, an der Nordseite jedoch, wo er meist im Schatten liegt, waren noch viele Schneefelder zu finden, und auch wo kein Schnee lag, war der Boden so feucht, daß an Fahren nicht zu denken war. Zumal dieser lehmige Untergrund, wenn er naß wird, alles verklebt. So mußte ich also nach etwa 3km wieder umdrehen. Schade! Einen kleinen Eindruck von diesem Trail konnte ich aber dennoch mitnehmen, und der hat auf jeden Fall Lust auf Mehr gemacht :-) Da es mit dem Thunder Mountain also nichts wurde, entschloß ich mich spontan, einfach mal den asphaltierten Weg durch den Red Canyon entlang zu fahren, was zwar keine Herausforderung im Mountain-Bikerischen Sinne darstellte, aber trotzdem eine schöne Sache war. Immerhin fast 9km führt dieser Radweg parallel zur Straße durch den ganzen Canyon, mit mäßiger Steigung, die sich gut bewältigen läßt und auf dem Rückweg dafür sorgt, daß man das Rad fast die ganze Zeit einfach Rollen lassen kann. |