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| [Juni 2004 / Juni 2005] | ||||||||
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Das Valley Of Fire ist ein wirkliches Kleinod aus der Kategorie "Klein aber fein" :-) So winzig der Park auch ist, für Freunde schöner Felsformationen und Arches hat er so viel zu bieten, daß er den Vergleich mit den großen Parks nicht zu scheuen braucht. Unser erster Besuch 2004 fiel viel zu kurz aus. Wir kamen erst gegen Abend nach einer längeren Fahrt vom Death Valley über Las Vegas hier an, und da es recht bald dunkel wurde, hatte wir auch kaum noch Zeit, etwas zu unternehmen. Trotz der späten Ankunft war es kein Problem, noch einen Platz auf dem Atl Atl Campground zu bekommen, ein Zeichen dafür, daß der Park nicht so überlaufen ist. Umso besser, der Campingplatz ist jedenfalls einer der schönsten, die ich auf meinen Touren bisher kennengelernt habe, die Lage zwischen den roten Felsen ist sensationell! Auf dem Campingplatz ist zwar kein Servicepersonal anwesend, doch der Platz ist sehr gepflegt, es gibt Duschen und Waschräume, und bei unserem zweiten Besuch war sogar noch weniger los als beim ersten Mal. Wahrscheinlich aber wegen der Hitze zu dieser Jahreszeit, im Frühjahr und Herbst dürfte mehr los sein. Auf jeden Fall ist er sehr zu empfehlen! Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, reichte die Zeit noch für die Fahrt zur Rainbow Vista und einen kurzen Spaziergang auf dem wenig spektakulären Mouse´s Tank Trail. Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Zion, so daß wir uns hier mit dem Abfahren der Park Road begnügten, aber wir beschlossen, dem Park auf jeden Fall nochmal einen längeren Besuch abzustatten. Und das machten wir dann im nächsten Jahr! Diesmal kamen wir bei brutaler Hitze bereits um die Mittagszeit an, was uns aber nicht hinderte, uns ausführlich im Park umzusehen. Viele schöne Arches und Felsformationen liegen direkt an der Straße, z.B. Arch Rock, Elephant Rock oder Monkey Rock, wir unternahmen jedoch auch die kleine Wanderung zum Ephemeral Arch durch den Fire Canyon. Die Kletterpartie vom Parkplatz bei den Cabins hinab in den Canyon war bei der Hitze zwar eine schweißtreibende Angelegenheit, und durch den Canyon wehte ein starker Wind, der zwar etwas Abkühlung brachte, aber zum Teil fast zum Sandsturm ausartete. Trotzdem ein schöner kurzer Hike zu diesem extrem fragilen Arch, der auf einer Seite nur noch von einem etwa armdicken Felsstückchen gehalten wird. Gegen Abend mit sinkender Sonne gibt es dann nichts besseres als die Straße zum Rainbow Vista und den White Domes hinauf zu fahren. Bei tiefstehender Sonne schimmern die Felsen entlang der Straße in allen Farben und bieten ein wunderschönes Bild. Auch der kurze Trail bei den White Domes lohnt sich. Er führt zunächst in einen Canyon hinab, der sich kurz darauf zu einem Mini-Slot-Canyon verengt, und verläuft dann u.a. an einem schönen kleinen Arch vorbei wieder zurück zum Parkplatz. |