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| [August 2006] | ||||||||
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Maligne Canyon Road
Jasper N.P.
Ein lohnendes Ausflugsziel in der Umgebung von Jasper ist auf jeden Fall der Mt. Edith Cavell an einer Stichstraße an der parallel zum Icefields Parkway verlaufenden #93A. Es empfiehlt sich, den Ausflug hierher frühmorgens zu machen, nicht nur wegen der besseren Lichtverhältnisse zum Fotografieren, sondern auch, um überhaupt noch einen Parkplatz zu bekommen. Um die Mittagszeit kann es hier zu Verkehrsstaus kommen! Mindestprogramm sollte der kurze Path Of The Glacier Loop sein, der direkt zu den Gletschern und dem schönen kleinen Cavell Pond am Fuß des Berges führt. Hier kann man direkt am Ufer rasten und die teils bizarr geformten Miniatur-Eisberge in Augenschein nehmen, die auf der anderen Seite des Sees vom Cavell Glacier abbrechen und auf dem See treiben. Die Aussicht von hier auf den Angel Glacier ist spektakulär, auch wenn der Gletscher natürlich stark geschrumpft ist. Meiner Meinung nach ähnelt der Gletscher aber weniger einem Engel als einem gestrandeten Albatros, der es nicht ganz über den Berg geschafft hat :-) In der Felsswand gegenüber befindet sich auch noch der kleine Ghost Glacier, von dem man den Eindruck hat, er müsse jeden Moment abrutschen und mit Getöse in den See hinabstürzen. Wenn das passiert, sollte man sich lieber gerade nicht am See aufhalten, es könnte eine größere Flutwelle geben! Bei unserem Besuch war allerdings nur gelegentliches lautes Knacken zu vernehmen. Eine längere Wanderung in die Cavell Meadows gegenüber des Mt. Edith Cavell ist auch zu empfehlen, denn von hier aus kann man einen Panoramablick auf den Berg, die Gletscher und den See geniessen. Wegen meiner Knieprobleme schafften wir es allerdings nur ein Stückchen den Berg hinauf, um wenigstens einen Blick zu ergattern. Wenn man vom Weg aus auf den Geröll-Wall hinaufsteigt, der die Sicht auf den See versperrt, eröffnet sich einem ein wunderschöner Blick auf den kompletten See tief unten am Fuß des Berges. Hier hört man auch gelegentlich die Rufe der Pikas, die sich hier zwischen den Felsen herumtreiben, und wenn man genau hinsieht, kann man auch den ein oder anderen entdecken. Kommt man um die Mittagszeit zurück zum Parkplatz, bekommt man die Bestätigung, warum man besser früh hier war, denn die Autos stehen Schlange für die letzten freien Plätze. Zeit für das Nachmittagsprogramm, die Fahrt entlang der Maligne Road! |