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| [Juni 2005] | ||||||||
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Canyonlands N.P.
White Rim Road
Die Needles werden lange nicht so häufig besucht wie Island In The Sky, da sie weit ab der üblichen "Touristen-Routen" am Ende einer langen Stichstraße liegen und einen entscheidenden "Nachteil" (?) haben, nämlich den Mangel an von der Straße aus leicht zugänglichen Aussichtpunkten, die der faule Durchschnittstourist bequem erreichen kann, ohne sich zu bewegen :-) Nichtsdestotrotz sollte man dem Gebiet auf jeden Fall einen Besuch abstatten, denn hier gibt es wirkliche Traum-Wanderungen und auch tolle Off-Road-Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade durch einsame Canyons. Die unumstrittene Top-Wanderung ist natürlich die zum Chesler Park, einem großen runden, von Felsnadeln umgebenen "Platz" von über einer Meile Durchmesser. Über ein Netz von Trails und Campingplätzen können hier natürlich viele verschiedene und unterschiedlich lange Wanderungen zusammengestellt werden, wir begnügten uns mit einer Halbtagestour zum Chesler Park Viewpoint, insgesamt ca. 10km lang. Hierbei geht es vom Parkplatz am Elephant Hill aus meist durch ebenes Buschland, über Slickrock, vorbei an hochaufragenden Felsnadeln und anderen spektakulären Felsskulpturen, bevor man den tiefen Elephant Canyon quert und schließlich zu einem Aussichtspunkt am Durchgang durch den den Chesler Park umgebenden "Steinkreis" gelangt. Auch sehr zu empfehlen ist eine Fahrt in den Horse Canyon, dessen Zugang durch ein Permit-System geregelt ist. Nur 5 Autos pro Tag dürfen sich auf den sandigen Weg machen, Permits sind für schlappe $5 im Visitor Center erhältlich. Von den Rangern erhält man die Kombination für das Zahlenschloß am Eingangstor, dann kann man sich auf den Weg machen. Im Canyon sind mehrere Arches zu sehen, zum Teil direkt am Weg, wie "Paul Bunyan´s Potty", oder auf kurzen Seitenwegen zu erreichen, wie Castle oder Fortress Arch. Außerdem kann man Überreste alter indianischer Bauwerke sowie Petroglyphen sehen. Die ca. 9 Meilen lange "Straße" durch den Canyon ist nicht allzu anspruchsvoll, aber eine gute Gelegenheit für noch nicht allzu erfahrene Allradler, sich mit sandigem Terrain vertraut zu machen, außerdem sind mehrere Wasserlöcher zu durchqueren. |